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Die Top 10 werden angestrebt

Vor einer Wochei m tschechischen Vysoka Pec hat es dem Schweizer Team knapp nicht in die Top 10 gereicht. Jetzt soll es in Gerlenhofen (D) klappen.

Beim Inline-Alpin-Weltcup im tschechischen Vysoká Pec standen am vergangenen Wochenende ein Riesenslalom und ein Slalom auf dem Programm. Für die Schweiz gingen die drei Nidwaldner Yannis Vitaliano, Vanessa Zieri und Mara Blättler – alle vom Ski Club Beckenried-Klewenalp – an den Start. Das ambitionierte Ziel lautete, sich in den Top Ten zu klassieren.

Die anspruchsvolle Strecke stellte die Athletinnen und Athleten jedoch vor grosse Herausforderungen. Besonders die markante 140-Grad-Kurve im Mittelteil verlangte höchste Präzision und kostete vielen Fahrerinnen und Fahrern entscheidende Hundertstelsekunden.

 

Rückschlag im 2. Lauf

Am Samstag im Riesenslalom schien der Plan zunächst aufzugehen. Nach dem ersten Lauf lagen sowohl Yannis Vitaliano als auch Vanessa Zieri auf Top-Ten-Kurs. Im zweiten Durchgang verloren beide jedoch noch einige Positionen und klassierten sich schliesslich auf den starken Rängen 11 (Yannis) und 12 (Vanessa).

Für Mara Blättler stand nach ihrer Knieverletzung im vergangenen Winter vor allem im Vordergrund, wieder Wettkampferfahrung und Vertrauen auf Weltcup-Niveau zu gewinnen. Nach einem vorsichtigen ersten Lauf steigerte sie sich im zweiten Durchgang deutlich und belegte am Ende den 17. Rang.

 

Anspruchsvoller Slalom

Auch der Slalom vom Sonntag wurde auf derselben technisch anspruchsvollen Strecke ausgetragen. Erneut fehlten Yannis Vitaliano und Vanessa Zieri nur wenige Hundertstelsekunden auf einen Platz in den Top Ten. Beide zeigten zwei solide Läufe und wurden mit einem Top-15-Ergebnis belohnt.

Für Mara Blättler verlief der zweite Wettkampftag weniger glücklich. Sie kam in der schwierigen 140-Grad-Kurve etwas zu spät aus der Linie und fädelte am darauffolgenden Tor ein, womit das Rennen für sie vorzeitig beendet war.

Trotzdem fällt die Bilanz des Schweizer Teams positiv aus. Mit Rang 11, Rang 12 sowie zwei Top-15-Platzierungen bewiesen die drei Nidwaldner, dass sie den Anschluss an die internationale Spitze geschafft haben. Die Erkenntnis des Wochenendes ist eindeutig: Fehlen nur wenige Hundertstelsekunden, sind künftig auch Top-Ten-Klassierungen realistisch. Das Weltcup-Wochenende in Tschechien machte Mut für die kommenden Rennen in Gerlenhofen vom 4. und 5. Juli und zeigte das grosse Potenzial des Zentralschweizer Trios.

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