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Rink hockey

Biasca verdrängt Thunerstern von der Spitze

Punktgleich liegen Biasca und Thunerstern an der Tabellenspitze. Die Tessiner sind aber die Nummer 1, da sie beide Direktduelle für sich entschieden haben.

SC Thunerstern - RC Biasca 4:5 n.P. (1:1, 2:2, 0:0, 1:1)

Es ist ein absolutes Spitzenspiel, ein richtiger Krimi. Thunerstern legt durch Jonas Schädeli zweimal einen Blitzstart in die jeweilige Halbzeit hin. Zuerst trifft er nach zehn Sekunden, nach der Pause nach 18 Sekunden. Diese Unachtsamkeiten kann Biasca dann abstellen, Ivan Ruggiero gleicht beide Male aus. Als Timoty Devittori in der 47. Minute das 2:3 gelingt, scheint das Spiel definitiv auf Tessiner Seite zu kippen. Doch Fabio Tommasi hat eine blitzschnelle Reaktion bereit und erzwingt die Verlängerung. Dort schiesst Gian Rettenmund die Oberländer wieder in Front, nur dass Camillo Boll neuerlich ausgleicht. Es ist am Ende auch Boll, welcher für Biasca den entscheidenden Penalty versenkt und die Ticinesi vorerst auf Rang 1 vorrücken lässt.

 

Genève RHC - RHC Wimmis 1:3 (1:1)

Ohne Druck kann Wimmis den Spielverderber spielen - und tut es. Die Niedersimmentaler ärgern den Genève RHC mächtig, schon beim 1:1 zur Pause liegt die Überraschung in der Luft. Jonathan Brand hatte in Überzahl die Führung von Maé Brenas ausgleichen können. In der zweiten Halbzeit gelingt Ramon Meier ein Doppelpack und lässt die Wimmiser davonziehen. Genf, mit dem Druck unbedingt Punkte holen zu müssen, rennt vergeblich an. Trotzdem haben die Westschweizer die Playoffs noch in den eigenen Händen, der Rückstand beträgt ein Spiel vor Schluss auf Uttigen, welches die Qualifikation schon abgeschlossen hat, zwei Punkte.

 

RSC Uttigen - RHC Dornbirn 4:3 n.V. (3:3, 0:0, 1:0)

Die erste Halbzeit ist turbulent. Ein Abtasten ist nicht zu sehen in diesem vorentscheidenden Spiel, es geht gleich los. Dornbirn führt durch Roché Brunner und Stefan Sahler nach zehn Minuten mit 0:2, doch Marzio Vanina und Jonathan Scheer bringen die Aaretaler per Doppelpack innerhalb kürzester Zeit zurück. Als Yves Walther vor der Pause auch das 2:3 von Rafael Lestorto ausgleicht, kann für die zweite Halbzeit alles wieder von vorne beginnen. Und da geht plötzlich offensiv nicht mehr viel. Man schenkt sich keinen Zentimeter, macht hinten dicht und muss entsprechend in die Verlängerung. Als Alberto Gomez die blaue Karte sieht, schlagen die Uttiger im Powerplay durch Walther zu und sichern sich den Heimsieg. 

 

RHC Uri - RHC Diessbach 1:10 (1:3)

Da sich Thunerstern und Biasca die Punkte aufteilen und keiner das Maximum holt, sind die Aussichten auf den Qualifikatonssieg bei Diessbach noch besser geworden. Die Seeländer haben in der Zentralschweiz nicht die kleinsten Probleme. Wehrt sich Uri eine Hälfte lang tapfer, so bricht es nach der Pause ein. Die Tore fallen wie reife Früchte, das Resultat wird zweistellig. Die Urner dürften froh sein, ist die Qualifikation für sie endlich zu Ende und beginnt in drei Wochen der finale Kampf um den Ligaerhalt. Für Diessbach ist bei einem Spiel weniger als die Konkurrenz und nur zwei Punkten Rückstand die Nummer 1 möglich.

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