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Auf direktem Weg ins Finale

Der RHC Vordemwald und der Montreux HC haben am Wochenende die erste Chance gepackt und sich mit Auswärtssiegen fürs Finale um den Schweizer Meistertitel qualifiziert.

Foto: Raph Krauss, Lebkuchenhaus Productions.

RHC Gipf-Oberfrick - RHC Vordemwald 0:3 (0:0)

Zuerst scheint der Plan des Heimteams aufzugehen. Es ist hinten stabil und zwingt Vordemwald bald zu einer Auszeit. Flavia Consoni muss bis zur Pause nie hinter sich greifen und die Hoffnungen auf den Heimsieg und eine Verlängerung der Halbfinalserie bestehen weiterhin. Doch in der 34. Minute schlägt Vordemwald durch Lea Hilfiker und Elona Moor doppelt zu. Es ist ein Zweierpack, welches den Favoriten in die ideale Ausgangslage bringt: Gipf-Oberfrick muss jetzt mehr tun, mehr Risiken nehmen und Vordemwald kann mit dem Vorsprung im Rücken lauern. Als Naomi Moor schliesslich auf 0:3 stellt, ist die Entscheidung gefallen.

Der RHC Vordemwald zieht mit 2:0-Siegen in der Halbfinalserie gegen Gipf-Oberfrick ins Finale ein und kann somit seinen Titel aus dem Vorjahr weiterhin verteidigen.

 

RSC Uttigen - Montreux HC 2:4 (1:1)

Im Vergleich zu Spiel 1 ist Uttigen diesmal komplett, aber den besseren Start erwischt erneut Montreux. Maria Bonet bringt die Waadtländerinnen in Führung, was Alexia Costa für Uttigen vor der Pause ausgleichen kann. Ein Doppelschlag von Alba Ambròs nach der Pause scheint Uttigen aber zu schocken und als Judit Burgaya mit Blau draussen sitzt, kann Montreux im Powerplay durch Tess Byrde den Vorsprung gar ausbauen. Das Heimteam stemmt sich nochmals gegen die Niederlage, mehr als ein Tor durch Raja Gempeler gelingt aber nicht.

Für den RSC Uttigen geht die Saison somit im Halbfinale zu Ende, der Traum vom Double ist geplatzt. Montreux seinerseits darf weiter auf den Meistertitel hoffen.

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