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Rink hockey

Montreux und Pully gleichen die Halbfinals aus

Der Montreux HC und der Pully RHC haben am Samstag den Heimvorteil genutzt und ihre Heimspiele gewonnen. In beiden NLB-Halbfinals steht es 1:1.

Playoffs:

Pully RHC - RHC Vordemwald 3:1 (1:0)

Die direkten Freistösse dominieren das Spiel in Pully, wobei es Vordemwald mit häufigen Torhüterwechseln versucht und damit keinen Erfolg hat. Zuerst vergibt der Qualifikationssieger nach blauer Karte gegen Jérôme Dutoit die mögliche Führung und sieht Sven Kunz noch im Powerplay auch Blau. Das nützt Jérémie Loye für die Westschweizer zum 1:0 aus. Der Vordemwäldler Goaliepoker geht bei der nächsten Zeitstrafe, diesmal hat es Sandro Moor erwischt, auf. Das 2:0 durch Albert Soler fällt aber nach der Pause trotzdem und als auch Patrick Moor rauswandert, nutzt Soler den Direkten zum 3:0. Mit diesem Handicap konzentriert man sich bei den Gästen wieder aufs Spiel und kann durch Kunz auch sofort verkürzen. In der Folge hält die Abwehr vor Nationaltorhüter Guillaume Oberson aber dicht und Pully gelingt der Ausgleich in der Serie.

 

Montreux HC - RHC Wolfurt 4:0 (1:0)

Fehler sind Gift in den Playoffs und so konzentriert sich Montreux vorerst auf die Abwehrarbeit und setzt mit Gegenstösse einige Ausrufezeichen. Derek Kaufmann schliesst einen schönen Spielzug dann auch zur Führung ab. In der Folge steigert sich Wolfurt, doch Enrique Cruz im Tor der Hausherren bedeutet jedes Mal Endstation. Dafür jubelt nach einer halben Stunde der Gastgeber, Josselin Laborde stellt etwas glücklich auf 2:0. Mit diesem Vorsprung im Rücken kann Montreux weiter die Kontertaktik spielen und in der Schlussphase in der Person von Rui Cova dank zwei Standards das Resultat gar weiter ausbauen.

 

Playouts:

RCV White Sox - Jet RC Genève 0:4 (0:1)

Sind die White Sox im ersten Spiel noch überfahren worden, so halten sie diesmal dagegen. Das 0:1 von Scott Tinguely bringt den Jets relativ wenig, das Spiel bleibt auch nach der Pause komplett offen. Erst als Tinguely und Justin Duverney in der 40. Minute der Doppelschlag zum 0:3 gelingt, ist eine Art Vorentscheidung gefallen. Den Vordemwäldlern fehlt die offensive Klasse, um mit diesem Handicap nochmals Gefahr aufkommen zu lassen. Dazu kommt eine Zeitstrafe gegen Sascha Schmied, welche die Jets mit der letzten Sekunde im Powerplay zum 0:4 ausnutzen. Damit sind die Genfer nur noch einen Sieg vom Ligaerhalt und frühzeitigen Saisonende entfernt.

 

RC Uttigen Devils - RSV Weil am Rhein 6:4 (5:1)

Die Devils haben im Kampf gegen den Abstieg mit der Reaktivierung von Remo Schenk und Patrick Saurer reagiert. Zwar geht Weil am Rhein bald mit 0:1 in Führung, doch dann geben die Uttiger den Ton an. Simon Grossen trifft doppelt, dann legen Patrick Rüegsegger, Remo Niederhauser und Schenk nach. Mit einem 5:1 zur Pause stellt sich einzig die Frage, ob den "alten Herren" die Luft nicht ausgeht. Und das tut sie nicht. Weil am Rhein kämpft sich zwar auf 6:4 heran, kommt aber in der Schlussphase nicht mehr zurück. Es ist zu erwähnen, dass Weil mit Frank Werner einen ehemaligen Feldspieler zwischen die Pfosten stellen musste, da die ursprünglichen Keeper Fabio Civico und Dominique Witte nicht zur Verfügung gestanden sind. Dank dem Sieg der Devils steht es in der Serie jetzt 1:1.

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